Tier-Engel unterwegs e.V.
Die Tiernothilfe im Kreis Ludwigsburg & Umgebung

Unsere Einsätze 2026 - Stand 02.04.2026: 358





Falls auch Sie einmal ein Tier in einer Notlage auffinden oder eine Totfundmeldung abgeben möchten - ein Anruf auf unserem Notfalltelefon genügt und wir sind zur Stelle:

0178-9313465





Donnerstag, 02.04.2026
Einsatzbericht 358 🦔🦔🦔

😢🦔 Einsatz Nummer 4 an diesem Tag – und wieder einmal bricht es uns das Herz… 🦔😢

📍 02. April, 19:30 Uhr – Kornwestheim - Ein kleiner Igel sitzt vor einem Haus… in einem sehr schlechten Zustand 💔 Die Melderin entdeckt ihn beim Zeitung austragen – sie kann ihn nicht sichern, aber sie schaut hin. 🙏

Schon auf dem uns zugeschickten Foto ist es deutlich zu erkennen: 👉 starker Madenbefall im Gesicht 😔
Unser Teammitglied Nina übernimmt sofort den Einsatz 🚑🐾 Vor Ort bestätigt sich der schlimme Verdacht… Der kleine Stachelmann kämpft – aber er ist schwer verletzt. 👉 Kiefer gebrochen 💔

Nina zögert nicht und fährt direkt in die Tierklinik.
🕯️ 20:20 Uhr dann das traurige Update: Der kleine Igel wird von seinem Leid erlöst… 😢

Manchmal können wir nicht retten… aber wir können dafür sorgen, dass ein Tier nicht alleine leiden muss 💛
Danke an die Melderin fürs Hinschauen 🙏
Danke an Nina für ihren Einsatz ❤️
Bitte schaut nicht weg. Gerade unsere Wildtiere sind auf uns angewiesen… 🦔




Samstag, 28.03.2026
Einsatzbericht 334  🐢🐢🐢

🚨🐢 Einsatz am Samstagnachmittag – und wieder brauchte ein kleines Leben dringend Hilfe… 💔✨

Über die Polizei Marbach erreichte uns ein Notruf, der uns alle sofort berührte:
Eine Schildkröte am Bahnhof Marbach – und ein verzweifelter Melder, der seit 1,5 Stunden an der Bushaltestelle ausharrte und nach Hilfe suchte, ohne selbst mobil zu sein… 😔🙏

💪 Ohne zu zögern machte sich Teammitglied Vera auf den Weg, denn jede Minute zählt, wenn ein Tier in Not ist!

Vor Ort dann der Schock…Der kleine Kerl war nicht einfach nur ausgebüxt 😢
👉 Sein Panzer war beschädigt
👉 Die Hinterbeine wirkten zunächst wie gelähmt
👉 Und dann die Info, die uns allen das Herz zusammenschnüren ließ:
Er wurde AUF den Gleisen gefunden!!! 😱💔

In solchen Momenten bleibt keine Zeit zum Durchatmen… man funktioniert einfach – für das Tier. Denn niemand weiß, wie lange er schon gekämpft hat… wie viel Kraft ihm noch bleibt… 💭🐢

🏥 Die kleine männliche Landschildkröte wurde ins Tierheim gebracht und wird nun medizinisch versorgt.✨ Ein winziger Hoffnungsschimmer: Er konnte seine Hinterbeine bewegen! 🍀

Doch er ist schwach… erschöpft… und braucht jetzt all unsere Hoffnung und Unterstützung. 🙏💚✊🏼 Kämpf, kleiner Mann! Wir drücken dir alle Daumen und Pfoten!
Danke an den aufmerksamen Melder – und an alle, die nicht wegsehen! 💛

Bleibt achtsam. Bleibt mitfühlend. Bleibt gesund. 🌍✨




🐾🐈 🐾🐈 Happy End Bericht zu Einsatz 195 - #2/22.02.2026 🐾🐈 🐾🐈
🐾✨Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die selbst die schönsten Filme übertreffen…✨🐾

Die kleine 🐈‍⬛ Papaya verschwand am 18. Februar am Rastplatz bei Sindelfingen – ein Moment der Unachtsamkeit, ein Sprung in den Wald… und plötzlich war alles anders. Ihre Besitzerin aus Belgien suchte verzweifelt, hoffte, rief, wartete. Zwei Tage lang kämpfte sie gegen die Angst und die Stille – doch Papaya blieb verschwunden. Doch sie war nicht allein. 🤝💞

Nachdem wir auf den Fall aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten wurden, nahmen wir Kontakt zur Besitzerin auf. Zunächst kommunizierte Teammitglied Nela schriftlich auf Französisch mit Papayas Besitzerin, anschließend übernahm Teammitglied Estelle, die herausragend Französisch spricht. So blieben wir die ganze Zeit über im engen Austausch – getragen von Hoffnung, Mitgefühl und dem gemeinsamen Ziel, Papaya wieder nach Hause zu bringen.

Was folgte, war ein leises Wunder der Menschlichkeit ✊🏽🍀 Menschen, die sich vorher nicht kannten, hielten zusammen. Mitarbeitende der Tankstelle und des Restaurants, das Tierheim Böblingen, der Jagdpächter – sie alle wurden Teil einer unsichtbaren Kette der Hoffnung. Wochenlang wurde Ausschau gehalten, mitgefühlt, nicht aufgegeben. 💞 Und dann… nach fast vier langen Wochen… der Moment, der alles veränderte.
📍 Am 17. März wurde Papaya tatsächlich gesichtet. Ohne zu zögern machten sich ihre Menschen sofort auf den Weg. Kilometer spielten keine Rolle mehr – nur die Hoffnung zählte.

Und dann geschah das, worauf alle gewartet hatten: Als ihr Frauchen Papaya leise rief – auf Französisch, mit all der Liebe und Sehnsucht im Herzen – erkannte Papaya ihre Stimme sofort. 🥹💔➡️💚 Sie lief los. Direkt auf sie zu.

Ein Augenblick voller Emotionen, Tränen, Erleichterung und unendlicher Liebe. Eine Wiedervereinigung, die alle Anspannung der vergangenen Wochen in sich auflöste. ✨

Papaya durfte sich erst einmal im warmen Hotel ausruhen 🏡 Gleich am nächsten Tag ging es in Belgien zum Tierarzt. Dort zeigte sie direkt, dass sie ihren kleinen Charakter nicht verloren hat – erst einmal ausgiebig sauberes frisches Leitungswasser trinken 🚰 und prompt ins Waschbecken machen 😄 Allerdings wurde dies gefeiert - ein gutes Zeichen, dass Papayas Nieren durch die sichtbare Mangelernährung der letzten 4 Wochen gut funktionierten…..

Papaya ist erschöpft, sehr dünn, einige kahle Stellen sind sichtbar und gezeichnet von ihrer Reise… aber sie ist da. Sie lebt. Und sie ist wieder zu Hause. 💚 Wie sie diese vier Wochen allein überstanden hat? Das bleibt wohl ihr kleines Geheimnis… 🌲🐾

Jetzt zählt nur noch eines: ankommen, zur Ruhe kommen, geliebt werden.Willkommen zu Hause, kleine Kämpferin Papaya. 🐈‍⬛💚✨




Montag, 09.03.2026
Einsatzbericht 259

📞 Montagabend – 19:30 Uhr. Ein Anruf, der alles verändert.
Teammitglied Edelgard betreute wieder einmal unser Notfalltelefon, als plötzlich ein Anruf einging:
In Bietigheim im Pro Seniore war eine Katze in einem Karton gesichert worden. Doch die kleine Fellnase reagierte kaum… 😟

Zur gleichen Zeit war Tier-Engel Marion gerade erst nach einem langen Tag nach Hause gekommen. Sie hatte sich gerade die Schuhe ausgezogen, kurz durchatmen – und noch schnell einen Blick in den Notfall-Chat werfen. Dort las sie die Meldung über die gefundene Katze in Bietigheim.

Ohne zu zögern zog sie ihre Schuhe wieder an 👟 und machte sich sofort auf den Weg. 🚗💨
Vor Ort zeigte sich die Fellnase zum Glück kooperativ. Marion konnte den Chip auslesen – ein kleiner Moment der Hoffnung. Es handelte sich um Katzenmädchen Nanie.

Ein Anruf bei TASSO brachte die ersehnte Nachricht:
Die Katze war registriert! 🙏🐱
Der Besitzer wohnte ganz in der Nähe,  wurde umgehend informiert und machte sich sofort auf den Weg, um sein Samtpfötchen abzuholen.

Im Gespräch erfuhr Marion, dass die Katze bereits wegen epileptischer Anfälle in tierärztlicher Behandlung ist. Vermutlich hatte die Fellnase kurz zuvor wieder einen Anfall erlitten, was ihren geschwächten Zustand erklärte.

Marion riet dem Besitzer dringend, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen, damit der Gesundheitszustand abgeklärt und die Medikamente gegebenenfalls neu eingestellt werden können. 🩺🐾

Ein weiterer Einsatz, der zeigt:
Hinsehen. Handeln. Zusammen helfen.
Danke an alle, die aufmerksam sind und nicht wegsehen – und natürlich an unser großartiges Team, das jederzeit bereit ist loszufahren, wenn ein Tier Hilfe braucht. ❤️🐾




Samstag, 08.03.2026
Einsatzbericht 254 💔

An diesem Sonntag klingelte unser Notfalltelefon – und wieder zeigte sich, wie wichtig aufmerksame Menschen sind. 📞🐦

Spaziergänger entdeckten eine verletzte Drossel und wollten sofort helfen. Da sie nichts zum Sichern des kleinen Vogels dabeihatten, griffen sie kurzerhand zu einem Karton aus einem Mülleimer und setzten die Drossel vorsichtig hinein. ❤️

Währenddessen machte sich Teammitglied Franziska gemeinsam mit ihrem Freund auf den Weg zum Fundort. Als sie ankamen, bot sich ein erschütterndes Bild:

Die kleine Drossel war schwer zugerichtet.
Alle Schwanzfedern waren ausgerissen, viele Federn am Rücken fehlten ebenfalls. Über den ganzen Rücken verteilt waren tiefe, blutige Löcher zu sehen. Vermutlich wurde das arme Vögelchen Opfer einer Katze. 😔

Ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb: Die Flügel waren noch intakt. 🕊️ Die Drossel wurde sofort ins Tierheim gebracht und dort weiter untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine Singdrossel handelt. Leider verschlechterte sich ihre Atmung vom Auffinden bis zur Ankunft im Tierheim deutlich – ein mögliches Zeichen für Verletzungen der Atemwege.

Trotz der schlechten Prognose geben wir die Hoffnung nicht auf. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass sich die kleine Kämpferin erholt. 🍀🙏




Freitag, 06.03.2026
Einsatzbericht 241

🐾 Unglaubliches Glücksgefühl am Freitag! 🐾

Es war ein lustiger Moment, als unser Notfall-Chat die Nachricht brachte: „Eine Katze ist bei einer Familie in Kornwestheim eingezogen – ganz spontan, ohne Einladung!“ 😻

Die Familie rief auf unserem Notfalltelefon an und erzählte, dass die süße Fellnase seit dem letzten Wochenende einfach da war und sich das Grundstück als ihr neues Zuhause ausgesucht hatte. 🏡🐱

Petra, ein Teammitglied, fuhr direkt hin, und was dann passierte, war einfach magisch! ✨ Sie scannte den Chip und... Überraschung – die Katze war seit dem 15. Oktober in Markgröningen als vermisst gemeldet! 😱

Was in den letzten Monaten passiert ist, wie „Achille“ von Markgröningen nach Kornwestheim gelangte, bleibt ein Rätsel. Aber was zählt, ist, dass die süße Samtpfote endlich wieder bei seiner Familie ist. 🏠❤️
Kaum hatte TASSO die Familie informiert, machten sie sich sofort auf den Weg, um ihren vermissten Schatz bei den Meldern abzuholen. 🐾💨

Hier lief dank der vorbildlichen Kennzeichnung und Registrierung alles auf das wundervolle Happyend hinaus. Kennzeichnet und registriert eure Fellnasen! Sie verdienen es, sicher nach Hause zu kommen. 🐾🔑

Danke an alle, die in dieser unglaublichen Geschichte ihren Teil beigetragen haben – zusammen sind wir stark! 💪💖




💔 HAPPY-END-BERICHT zu Einsatz 131 - 04.02.2026

Einsatz Nummer 7 am 04.02.2026 kam gegen 18.45h auf unserem Notfalltelefon herein:
„Verletzte Amsel in Leonberg, die Dame konnte das Tier sichern aber der Flügel sieht nicht mehr gut aus. Kann sie jemand abholen und eventuell zu den Notfedern nach Ötisheim fahren?“

Unser Teammitglied Dagmar D. übernahm sofort den Einsatz. Gegen 20:45 Uhr kam ihre Rückmeldung: „Amseljungtier mit Katzenbiss – wir sind bei den Notfedern angekommen.“
Ein kleiner Vogel, ein großer Kampf… 🐦

Schon zwei Tage später erreichte uns ein erstes hoffnungsvolles Update:
Die kleine Amseldame hatte ihren zweiten Tag gut überstanden – und vor allem eines gezeigt: riesigen Hunger und Lebenswillen! 💪

Jetzt fehlte nur noch ein Name. Die lieben Finder durften entscheiden – und so bekam die kleine Kämpferin ihren Namen: Anita. ❤️ Und dann, am 25. Februar, kam die wunderbare Nachricht, auf die wir alle gehofft hatten:

Nach drei Wochen liebevoller Pflege bei den Notfedern durfte Anita gesund zurück in die Freiheit. 🕊️🌿 Und wie es sich für eine echte Amsel gehört, war sie dabei schon ziemlich ungeduldig… 😄
Am Fundort öffnete sich die Box – und Anita flog selbstbewusst davon. Frei. ❤️🐦

Momente wie diese erinnern uns daran, warum wir tun, was wir tun. Ein riesiges Dankeschön an


🙏 die aufmerksamen Finder


🙏 unsere Einsatzfahrerin


🙏 und die wunderbaren Pfleger bei den Notfedern

Gemeinsam haben wir dieses kleine Leben gerettet.




Donnerstag, 12.02.2026
Einsatzbericht 165 🦃🚨

Stachliger Einsatz am Donnerstagabend in Pflugfelden
Uns wurde am Abend ein Truthahn gemeldet, der völlig orientierungslos auf einem Parkplatz am Park & Ride unterwegs war. Freilaufend. Verängstigt. Allein. 💔 Unsere Caro war gerade einkaufen 🛒 – als Edelgard, die wieder einmal das Notfalltelefon betreute, durchklingelte 📞 „Was machen wir denn mit dem Truthahn?“

Caro ließ sich die Situation schildern … kurze Pause … „Dann fahr ich da hin.“ ❤️ Schnell zur Kasse, rein ins Auto  und los.
Vor Ort warteten Sandra vom mobilen Team und die beiden aufmerksamen Melder bereits. Doch der Truthahn saß nicht mehr wie auf dem Foto auf der Stange – er hatte sich tief in eine Dornenhecke geflüchtet. 🌹

Mitten hinein. Immer tiefer. Eineinhalb Meter.

Caro schnappte sich ihre Rebschere ✂️ die sie glücklicherweise in ihrem Auto hatte 🚗🔧 –- gut, wenn Frau vorbereitet ist ;-) Sandra lieh ihr ihre Stirnlampe 🔦, damit Caro in der Dunkelheit überhaupt etwas sehen konnte. Einen halben Meter Hecke schnitt Caro frei. Dornen überall. Der Mann der Melderin stand mit dem Kescher bereit 🕸️ Auf Caros Anweisung arbeitete er sich vorsichtig vor, seine Partnerin sicherte die Rückseite ab, um dem Truthahn den Fluchtweg zu nehmen.

Doch der Vogel drückte sich immer weiter hinein. Mit einem zweiten Kescher gelang es schließlich, ihn am Zurückweichen zu hindern. „Er hängt fest“, stellte Caro dann für die HElfer klar. Trotz Dornen, Enge und Chaos griff sie beherzt nach seinem Fuß 🦃 und zog ihn vorsichtig aus der Hecke. Behutsam löste sie die Flügel, schnitt mit der Rebschere die letzte Ranke durch – und endlich war er frei. ✨

Sofort war der Melder mit einer Decke da 🧡 Er setzte jede Anweisung ruhig und konzentriert um – Teamwork, wie man es sich nur wünschen kann! 🙌
Sandra brachte den Truthahn anschließend ins Tierheim Ludwigsburg 🏡

Dort wurde er sofort versorgt, von allen Dornenresten befreit und darf sich nun erst einmal erholen. 🌿

Was für ein Einsatz.
Was für ein Zusammenspiel.
Was für ein Herzblut. ❤️

Danke an die aufmerksamen Melder 🙏 Danke an Sandra und Caro 💪 Und danke an das wunderbare Team vom Tierheim Ludwigsburg 🐾 Gemeinsam retten wir Leben. 🦃✨




Donnerstag, 12.02.2026
Einsatzbericht 163  🌈🖤🐈🖤🌈

Am Morgen erhielten wir auf unserem Notfalltelefon einen Anruf, der uns alle sehr bewegte. 🕊️

Gegen 8:45 Uhr nahm Teammitglied Edelgard, die das Notfalltelefon sehr oft und lange betreut, die traurige Meldung über einen "toten Hund" in Vaihingen/Enz im Straßengraben entgegen. Doch als wir das Bild auf dem Notfalltelefon sahen, erkannten wir schnell, dass es sich um eine Katze handelte. 😢

Die Fellnase, vermutlich Opfer eines Verkehrsunfalls, war leider schon verstorben. Teammitglied Estelle, die gerade auf dem Weg zu einem Termin war, übernahm mit viel Feingefühl den Einsatz. 🧡 Sie fand sowohl ein Tattoo als auch einen Chip und so konnte über Tasso die Identität der Katze festgestellt werden: Es war das Katzenmädchen Amy. 💔

Durch den Treffer in der TASSO-Datenbank konnten die Besitzer schnell benachrichtigt werden. Amys Familie war zutiefst traurig, aber gleichzeitig unendlich dankbar, dass sie sich nun von ihrer geliebten Katze verabschieden konnten. 🙏

Estelle wickelte Amy behutsam in ein Handtuch und brachte sie nach ihrem Termin nach Hause, wo die Familie mit schwerem Herzen Abschied nahm. 🐾

Es ist immer wieder ein emotionaler Moment, wenn wir bei unseren Einsätzen feststellen, wie wichtig es für die Besitzer ist, Gewissheit zu haben – auch wenn diese leider unwiderruflich ist. 🙏 Die Trauer lässt sich besser bewältigen, wenn man weiß, was geschehen ist. 💔

Wir wünschen der Familie von Amy ganz viel Kraft, um diesen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten, und senden Amy liebevolle Gedanken auf ihrer Reise über die Regenbogenbrücke. 🌈




Montag, 02.02.2026
Einsatzbericht 119 💚🦅

Dieser Montag begann bereits morgens mit einem Notruf. Uns erreichte ein Anruf aus einem Kindergarten in Walheim:
Ein verletzter Mäusebussard saß still und regungslos im Garten. Wie lange er dort schon ausharrte, wusste niemand – entdeckt hatten ihn die Kinder, ganz hinten im Garten, leise, vorsichtig, mit großen Augen.
Gegen 10 Uhr nahm Anna den Anruf an unserem Notfalltelefon entgegen. Keine Minute später war klar: Hier zählt jede Sekunde. Als Edelgard den Einsatz las, zog sie ohne Zögern Hose und Jacke an und machte sich auf den Weg.

Vor Ort angekommen, war die Spannung förmlich greifbar. Die Kinder hielten den Atem an – was würde die Frau vom Tierschutz jetzt tun? Drei kleine Beobachter hatten in respektvollem Abstand Wache gehalten und den Bussard nicht aus den Augen verloren. Für sie war er längst mehr als ein Vogel – sie hatten ihm einen Namen gegeben: „Plätzle“ 💚

Plätzle saß kraftlos am Boden. Kein Fluchtversuch. Kein Widerstand. Als Edelgard ihn vorsichtig aufnahm, spürte sie sofort, wie mager und schwach er war. Still ließ er alles geschehen – als wüsste er, dass ihm jetzt geholfen wird. Sanft wurde er in die Transportbox gesetzt. Ein Moment der Erleichterung ging durch alle Anwesenden - nun wussten sie, dass „Plätzle“ die dringend benötigte Hilfe bekam, die er offensichtlich so sehr brauchte.

Dann hieß es für Edelgard, auf dem schnellsten Weg ins Tierheim zu fahren. Dort konnten glücklicher-weise keine äußeren Verletzungen festgestellt werden. Nun wird „Plätzle“ vom wildvogelerfahrenen Team des Tierheims Ludwigsburg liebevoll versorgt, gestärkt und aufgepäppelt – mit dem großen Ziel, ihn schon bald wieder in seinem Revier frei und kraftvoll durch die Lüfte gleiten zu sehen. 🦅✨

🦅 Danke an die aufmerksamen Kinder.
🦅 Danke an alle, die nicht weggesehen haben.
🦅 Und alles Gute, lieber Plätzle – wir glauben an dich. 💚




Samstag, 31.01.2026
Einsatzbericht 113 🖤🌈

💔 Manchmal bedeutet Helfen auch Loslassen 💔
Über das Polizeirevier Vaihingen erreichte uns am Samstag ein verzweifelter Hilferuf aus 71706 Markgröningen 📞. Ein Marder lag am Boden, krampfte stark und kämpfte sichtbar um sein Leben 😔. Ohne eine Sekunde zu zögern unterbrach Team-mitglied Estelle ihre Gassigehrunde und machte sich unverzüglich auf den Weg 🚗💨 – denn jedes Leben zählt. 

Vor Ort wurde das kleine Wildtier, welches immer wieder vor Krämpfen zuckend mit dem Kopf auf den harten Asphalt schlug vorsichtig mit einem Handtuch gesichert. In der dunklen Box kam das Tier ein wenig zur Ruhe. 🤍🦡 Nach Rücksprache mit einem Marderexperten fuhr Estellemit dem Tier mit Verdacht auf Staupe oder eine Vergiftung in die Tierklinik Ludwigsburg-Oßweil.

Leider bestätigte sich dort die schlimme Diagnose Staupe 💔. Um ihm weiteres Leid zu ersparen, mussten wir den kleinen Marder schweren Herzens erlösen 🖤🌈. Auch wenn dieser Einsatz kein Happy End hatte, tröstet uns eines:
👉 Er war nicht allein.
👉 Er durfte Wärme, Fürsorge und Mitgefühl erfah-ren.
👉 Sein Leiden wurde nicht ignoriert.

Manchmal bedeutet Tierschutz nicht Rettung – sondern Loslassen aus Liebe 🥹🕊️
Danke an alle, die verstehen, was unsere Arbeit wirklich bedeutet ❤️




Samstag, 31.01.2026
Einsatzbericht 112 💔🦅

„Manchmal kommen wir zu spät – aber niemals ohne Herz.“ 🖤

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche hatte sich Teammitglied Vera eigentlich auf Ausschlafen und ein wenig Ruhe gefreut. Doch als am Samstagmorgen im Notfallchat die Meldung über einen verletzten Bussard einging, war für sie sofort klar: Sie fährt los. 🖤🐦

Vera war von allen Tier-Engeln am nächsten am Einsatzort – und wenn ein Tier Hilfe braucht, zählt jede Minute. Der Bussard wurde an einem kleinen See zwischen Marbach und Steinheim gemeldet. Also machte sich Vera so schnell wie möglich fertig und fuhr los 🚗💨 – mit der Hoffnung, noch rechtzeitig helfen zu können.

Zwischenzeitlich meldete sich auch Edelgard, die an diesem Morgen das Notfalltelefon betreute. Vera bestätigte ihr, dass sie den Einsatz übernehme. Während der Fahrt gingen Vera viele Gedanken durch den Kopf: „Ist alles dabei? Wie schwer mag der Mäusebussard verletzt sein? Schaffe ich es noch rechtzeitig, um ihn ins Tierheim zu bringen, damit er medizinisch versorgt werden kann?“ 🩺🖤

Am Einsatzort angekommen, bog Vera in den Feldweg ein. Schon nach kurzer Zeit kamen ihr zwei Damen mit ihren Hunden entgegen. Vera ließ das Fenster herunter – und es bestätigte sich, dass sie die Melderinnen waren. Schweren Herzens teilten sie unserem Teammitglied mit, dass der Bussard etwa 400 Meter weiter vorne - inzwischen reglos - auf dem Weg liegen würde 😢.

Vera fuhr weiter … und fand ihn. Ein wunderschönes, stolzes Tier 🦅. Alles deutete darauf hin, dass er unmittelbar vor Veras Eintreffen verstorben war. Ihr Herz zog sich zusammen 💔. Behutsam nahm sie den Mäusebussard mit einem Handtuch in ihre Hände – voller Hoffnung, dass er vielleicht doch noch lebt. Sie schaute ihn sich noch einmal ganz genau an … aber nein. Er war tot. Seine Augen waren geöffnet, doch sein Blick war leer. 😢🖤

Und Vera? War einfach nur traurig… Traurig darüber, diesmal zu spät gekommen zu sein. Sie entschied sich, ihm einen würdevollen Platz zu schenken 🌲🌫️. Am Waldrand, direkt am kleinen See, über dem leichter Nebel lag. Dort, wo sein Zuhause war. Sein Wald, sein See, seine Felder. Dort durfte er friedlich seine letzte Ruhe finden 🌈🖤.

Solche Einsätze sind jedes Mal sehr schwer. Denn wenn unsere Teammitglieder zu einem Einsatz fahren, ist immer die Hoffnung, ein Tier noch lebend zu finden und ihm helfen zu können. Dieses Mal kam die Hilfe jedoch leider zu spät - niemand weiss, wielange der Greifvogel schon dort gelegen hatte, ehe Spaziergängerinnen ihn fanden … 😢 Fly free Du Wunderhübscher…..




Montag, 19.01.2026
Einsatzbericht 65 🕊🕊🕊
Wenn leise Flügel um Hilfe bitten

Es war der Montag nach einer ziemlich wilden Geburtstagsparty 🎉😅 Teammitglied Caro war eigentlich gerade dabei, alles wieder wegzubringen, zurückzufahren und zu Hause endlich aufzuräumen. Der Kopf voll, der Körper müde, die To-do-Liste lang.
Dann kam der Einsatz 📞 Tauben in Not. Für Caro ist klar: Tiere gehen immer vor. Der Haushalt kann warten. Leid nicht. 🐾❤️

Caro hielt Rücksprache bei Anna, die das Notfall-telefon betreute und mit der Melderin bereits Kontakt hatte, ob bekannt sei, wie nah man an die Tauben herankommen würde. Dabei erfuhr sie, dass auch die Taubenhilfe Ludwigsburg informiert wurde und auf dem Weg sei.

Der Standort war ungenau, also fuhr die Melderin zurück zum Feld und wartete dort auf unser Teammitglied. Schon von der Straße aus sah Caro die Melderin oben auf dem Feld stehen – und dann auch die Tauben selbst 🕊️ Weiße Punkte in etwa 100 Metern Entfernung, verloren auf einem Acker.

Zum Glück hatte Caro noch schnell den Eimer mit Vogelfutter geschnappt – den hat Caro ohnehin immer zu Hause für die Wildvögel 🐦 Vor Ort begrüßten sich die Frauen, und Caro begann, Futter auszulegen. Und dann ging alles ganz schnell: Die erste Taube, sichtlich ausgehungert, ließ sich mit dem Kescher sichern. Die anderen flatterten zwar immer ein Stück weiter, blieben aber auf dem Feld – und machten es Caro möglich, eine nach der anderen zu sichern. Die Melderin lief mit der Transportbox hinterher und öffnete immer wieder die Tür – Teamarbeit vom Feinsten 🤝💛

Vier Tauben waren bereits in Sicherheit, als ein fünftes Täubchen sich etwas weiter entfernt hatte. In diesem Moment traf die Taubenhilfe Ludwigsburg ein 🙏und Nummer 5 wurde von ihnen gesichert. Und Nummer sechs? Jetzt kam Teamarbeit im Tierschutz zum Tragen: Die Dame der Taubenhilfe lenkte ab – und Caro konnte auch das letzte kleine Vögelchen mit dem Kescher sichern 🕊️✨

Zwei der Tiere waren leider verletzt. Vermutlich handelt es sich um Zuchttauben, die bei einer Hochzeit freigelassen wurden und die Orientierung verloren haben 💔 Solche Tauben können sich allein kaum durchschlagen. Die mageren, ungekenn-zeichneten Tiere waren ganz sicher nicht erst seit gestern unterwegs. Nach nur etwa 20 Minuten war der Einsatz beendet – alle sechs Tauben in Sicherheit.

Caro brachte sie direkt ins Tierheim Ludwigsburg, wo sie nun versorgt, aufgepäppelt und unter Artgenossen zur Ruhe kommen dürfen 🏡🕊️ Ein riesengroßes Dankeschön an das wunderbare Team des Tierheims und an die Taubenhilfe Ludwigsburg für die tolle Zusammenarbeit 💚 Genau so geht Tierschutz: miteinander, füreinander, für die Tiere.




Mittwoch, 14.01.2026
Einsatzbericht 46 🌈🖤🐈🖤🌈

3 Monate Kampf ums Überleben … und doch verloren.💔😿🐾

Und sie ist nicht allein – Millionen Katzen teilen dieses grausame Schicksal.
Letzte Woche Mittwoch klingelte unser Notfall-telefon 📞. Die Polizei meldete eine tote, getigerte Katze auf der L1127 zwischen Marbach am Neckar und Affalterbach. Sie lag dort am Straßenrand und wurde von der Polizei gesichert, scheinbar nur „ein weiterer Totfund“.

Doch als unser Teammitglied Vera die Samtpfote am selben Tag gegen 17:45 Uhr auf dem Revier abholte, traf uns die Wahrheit wie ein Schlag ins Herz 💔 Kein erwachsenes Tier. Ein winziges Katzenmädchen. Zart. Leicht. Ein Baby. Maximal 12 Wochen alt.
Ein Leben, das gerade erst begonnen hatte – und schon wieder vorbei war. 😭🐈‍⬛

Vermutlich gehörte die Kleine zu der großen Streunerpopulation rund um Marbach:
verwilderte, einstige Hauskatzen, die niemand kastriert, niemand schützt, niemand sieht. Sie vermehren sich unkontrolliert – sie und ihre Babys zahlen den Preis. Immer.

Allein 2025 erinnert sich Vera an vier Einsätze mit Babykatzen in dieser Region. Und trotzdem sind uns die Hände gebunden 🤲: Wir wissen nicht, wo sich all die wilden Fellnasen verstecken. Wir kommen oft zu spät.

Totfunde gehören leider zu unserem Alltag. Aber ein totes Baby in den Händen zu halten, das nie ein warmes Zuhause hatte, nie Liebe gespürt hat, nie in Sicherheit schlafen durfte … das zerreißt uns jedes Mal ein Stück mehr. 💔🐾

⏰ Es ist höchste Zeit!!!
Zeit für eine bundesweite Katzenschutzverordnung.
Kastration rettet Leben.
Wegsehen tötet.
Dieses Leid ist vermeidbar.
Dieses Leid ist menschengemacht.
Dieses Leid muss enden.

🐱💪 Lasst uns gemeinsam laut werden – für all jene, die keine Stimme haben.
Dieses kleine Katzenleben erzählt bereits eine große Wahrheit: 🙏 Hauskatzen sind nicht dafür gemacht, allein in der Natur zu überleben.

So wie diesem Baby geht es Millionen Katzen in Deutschland – jeden Tag.
Bitte schaut hin.
Bitte fordert mit uns Veränderung.
🖤 Für sie.
🖤 Für all die Unsichtbaren.
🖤 Für weniger Leid.




Dienstag, 13.01.2026
Einsatzbericht 42 🐕 🐕 🐕

💚Vertrauen braucht Zeit - und unsere Tier-Engel Anja und Nina vollbrachten das kleine Wunder 💫 mit Happy End….🍀

Gegen 17:45 Uhr erreichte uns auf unserem Notfall-Telefon 📞 ein Anruf aus der Schmieder-Klinik in Gerlingen. Vor Ort berichtete der Melder, dass dort seit etwa einer Stunde ein Hund bellend umherlief.
🚗 Gemeinsam fuhren unsere Teammitglieder Anja und Nina zum Einsatzort. Dort angekommen gingen sie in die Einfahrt – und entdeckten einen kleinen Zwergspitz, der zitternd vor Angst dort stand. 😔🐶 Vorsichtig näherten sie sich der kleinen Hündin, doch sie war so verstört, dass ein Auslesen des Chips zunächst unmöglich war. Bei jedem Annäherungsversuch schnappte sie panisch. 💔

Also nahmen sich Anja und Nina viel Zeit und brachten immens Geduld auf. 🍗 Nina begann, der kleinen Seele Leckerchen auf den Boden zu legen, die sie nach langem Zögern schließlich annahm. Irgendwann fasste sie so viel Vertrauen, dass sie die Leckerlis sogar aus der Hand nahm – an ihren Nacken ließ sie Nina jedoch weiterhin nicht heran.

🔎 Dann entdeckte Nina die TASSO-Marke am Halsband. Sie hielt der Fellnase die Leckerchen so hin, dass die Marke gut sichtbar wurde, und so konnte die Nummer abgelesen werden. Nach einem kurzen Telefonat mit TASSO stellte sich heraus, dass die kleine Hündin Sookie hieß – leider war ihre Halterin zunächst nicht erreichbar.

📦 Nach etwa einer Stunde bat unser Einsatzteam eine Bekannte aus der Nähe um Hilfe, die eine passende Hundebox vorbeibrachte. Auch hier gingen alle behutsam vor: Die Box wurde langsam angenähert, Nina warf von oben Leckerchen hinein. Nach fast einer weiteren Stunde gelang es schließlich, Sookie sicher in der Box unterzubringen. Erschöpft legte sie sich sofort hin. 😴

🚘 Nina und Anja machten sich direkt auf den Weg zur von TASSO angegebenen Adresse – doch in diesem Moment meldete sich endlich auch die Halterin. Diese hatte vor Aufregung ihr Handy nicht gehört und suchte noch immer in der Umgebung nach Sookie. Also verabredeten sie sich an einem nahegelegenen Parkplatz.

🌙 Es war bereits sehr dunkel, doch der Moment, in dem Sookie und ihre Halterin wieder vereint waren, war unglaublich berührend. ❤️ Sookie ist wohlauf und wieder sicher in ihrem liebevollen Zuhause. 🏡🐾
🙏 Ein herzliches Dankeschön an den aufmerksamen Mitarbeiter der Schmieder-Klinik für sein schnelles und umsichtiges Handeln.

Bleibt gesund und passt aufeinander auf – zwei- und vierbeinig! 🐾




Sonntag, 11.01.2026
Einsatzbericht 30 ❄️🦅

💔🦅 Ein Leben am Strassenrand – schafft Franziska es rechtzeitig? 🦅💔

Manchmal reicht ein einziger Anruf – und alles andere tritt in den Hintergrund. Teammitglied Franziska betreute am Sonntag wieder einmal das Notfalltelefon, als die Stimme einer besorgten Dame am anderen Ende der Leitung zitterte: Ein verletzter Mäusebussard sitzt am Straßenrand zwischen Freiberg und Benningen.

Ohne zu zögern wurde seitens Franzi gehandelt. Jacke an, Schlüssel geschnappt, losgefahren. Ihre Sorge war groß, dass jede weitere Minute zu viel sein könnte – dass der Bussard trotz des ruhigen Sonntagmorgens noch überfahren wird. 🕊️🚗

Vor Ort dann der Moment, der Franzi das Herz zusammenzog: Der Bussard saß regungslos am Fahrbahnrand. Kein Flattern, kein Ausweichen. Für einen Augenblick sah alles danach aus, als wäre es bereits zu spät … 💔

Doch dann dieser eine, so wichtige Augenblick: Er atmete noch. 🙏✨ Mit unendlich viel Vorsicht wurde der geschwächte Vogel von Franzi aufgenommen. Keine Gegenwehr. Kaum geöffnete Augen. Ein kleiner Körper, völlig erschöpft und am Ende seiner Kräfte. 😔

Sofort ging es auf dem schnellsten Weg ins Tierheim, wo er fachkundig untersucht und versorgt wurde. Der erste Verdacht bestätigte sich: vermutlich ein Zusammenstoß mit einem Auto. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Jungvogel aus dem letzten Jahr handelt – viel zu mager, viel zu schwach.

Leider kein Einzelfall: Gerade jetzt landen viele Jungvögel im Tierheim, weil die anhaltende Kälte ihnen extrem zusetzt und sie kaum Nahrung finden. ❄️🦅 Ein paar Stunden später dann ein kleines Licht in all der Sorge: Das erste Update ließ hoffen, doch nach einer ausführlichen Untersuchung kam die ernste Diagnose: ein gebrochenes Bein…

Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf. Am Folgetag durfte der Bussard zur weiteren Behandlung zu Karin Rentschler gebracht werden – in Wildvogelerfahrene, liebevolle Hände.

Jetzt heißt es: Daumen drücken, Kraft sammeln, heilen dürfen … und hoffentlich eines Tages wieder frei durch die Lüfte gleiten. 🌿🕊️
💞 Jeder Einsatz zählt.
💞 Jede Minute kann Leben retten.
💞 Und manchmal entscheidet ein einziger Anruf über Hoffnung oder Abschied.




Samstag, 10.01.2026
Einsatzbericht 28 🪶🪶🪶

Samstag, 15 Uhr ⏰ – auf unserem Notfalltelefon meldet sich die Polizei Ludwigsburg 🚓. Eine Dame rief bei der Polizei an und meldete uns auf der B27 bei Kirchheim einen von ihr angefahrenen und verletzten Reiher 🕊️😢. Sie bat um schnellstmögliche Hilfe für das Tier 🙏.

Teammitglied Leonie betreute das Notfalltelefon und 💬 sicherte der Polizei schnellstmöglich Unterstützung zu und stellte den Einsatz in unseren Notfallchat 📲.

Teammitglied Caro 🪽 war gerade wieder zu Hause angekommen und hatte einen Kumpel mit dabei, der mit ihr zusammen unterwegs war. Eigentlich wollten sie es sich gemütlich machen 😌 und später noch etwas essen gehen 🍽️, als Caro in den Notfall-Chat schaute 👀💔.

Sie schaute ihren Kumpel an und fragte: Hast Du Zeit, um einem Reiher zu helfen? 🕊️ Keine Frage 💪 – und schon ging es los 🚗💨. Caro hatte in der Mittelkonsole ihres Autos schon eine ganze Weile zwei Mullbinden 🩹 liegen und ließ diese von ihrem Begleiter vorbereiten, im Falle der Reiher sich wehren würde… ⚠️ So ein Schnabel kann sehr gefährlich für die Helfer werden.

Am Einsatzort sahen sie die Melder schon von weitem 👀.Diese hatten alles richtig gemacht ❤️: die Stelle gesichert 🚧, sind bei dem Tier geblieben und haben schnellstmöglich Hilfe gesucht 🙏.

Der Vogel stand, als Caro da ankam, und war auch zu Fuß noch relativ schnell. Ihr Kumpel lief mit der Transportbox 📦 hinter ihr her und Caro mit dem Kescher in der Hand 🪶. Der Reiher hatte sich in einer Hecke versteckt und als er Caro sah, kam er rasch wieder heraus 😮. Die Schwester von der Melderin zeigte Caro genau, wo der Vogel saß 👆. Caro ging dann in diese Richtung. Ihr Kumpel kam quasi von hinten heran, sodass man dem Tier – falls es wieder zurückgelaufen wäre – zu dritt den Weg hätte abschneiden können 🤝.

Der Reiher entschied sich erneut, in der Brombeerhecke, welche an einem Hang war, zu verschwinden 🌿. Dort blieb er dann auch leider – bzw. zum Glück für seine Rettung 🍀 – hängen, um sich letztlich noch tiefer einzudrücken.

Caro, unerschrocken wie sie ist 💚, drückte sich bis zu den Schultern ebenfalls hinein – dem Tier musste geholfen werden, keine Frage 💪🕊️ – und so konnte der Reiher dann letztlich gesichert werden 🙌. Behutsam wurde das Tier von Caro in die Box gesetzt 🤍📦.

Als der Reiher davonlief, sah sie bereits, dass die Füße in Ordnung waren 🐾 und auch beide Flügel normal am Gefieder anlagen. Er wollte fliegen, kam aber nicht hoch 😔. Offensichtliche Unfallverletzungen waren nicht sichtbar.

Sichtbar war jedoch, dass es ein Jungvogel von diesem Jahr war 🐣, extrem mager 😢 und in der Box sah man deutlich, wie geschwächt das Vogeltier war 💔.

Die Melderin berichtete, der Reiher wäre plötzlich auf die Straße gelaufen 🚗🛣️ und sie habe sofort angehalten. Dabei habe sie ihn wahrscheinlich ein wenig touchiert. Sofort kümmerten sie sich um das Tier, nahmen es auf Seite und holten Hilfe 🙏❤️.

Caro bedankte sich dafür 🤍 und informierte die Melder, dass sie im Wiederholungsfalle bitte vorsichtiger sein sollten ⚠️, da die Reiher mit ihrem Schnabel als erstes auf die Augen gehen 👀🪶. Sie waren sehr dankbar für den Tipp und dass jemand kam, der den Vogel nun weiter versorgen wird 🌿🕊️.
Rasch ging es für Caro ins Tierheim nach Ludwigsburg 🏥, wo man den kleinen Patienten untersucht und wieder aufpäppeln wird 💊🍀, ehe er dann in seinem Revier wieder in Freiheit entlassen werden kann 🕊️✨.

🍀 Gute Besserung, kleiner Kämpfer! 🍀 Wir drücken dir alle Daumen, Flügel & Herzen 💚🪶




Donnerstag, 01.01.2026
Einsatzbericht 2

🐾 Ein alter, lieber Fundkater auf der Suche nach Sicherheit 🐾
Gestern Abend, während die Silvesterböllerei die Straßen von Erdmannhausen erschütterte 🎆, geschah etwas ganz Leises – und unglaublich Berührendes.
Ein alter Kater, sichtbar verwirrt und orientierungslos 😔, suchte Schutz. Und fand ihn dort, wo man es nicht erwartet hätte: Er marschierte einfach in eine Tankstelle 🚶‍♂️⛽. Als hätte er gespürt, dass dort Menschen sind, die hinschauen.

Der aufmerksame Melder reagierte sofort ❤️ und nahm den Kater mit nach Hause – weg vom Lärm, weg von der Angst, hinein in Sicherheit 🏠✨.
Heute war unser Teammitglied Franzi vor Ort 👣, um sich selbst ein Bild zu machen.

Was wir sahen, ging tief unter die Haut 💔:
Ein vermutlich alter, kastrierter Kater 🐈‍⬛. Er hört schlecht oder vielleicht gar nicht mehr 👂❌, sieht ebenfalls nur noch eingeschränkt 👀. Am Kinn hat er Flüssigkeit – vermutlich Sabber. Und trotzdem: Er ist gepflegt, wirkt insgesamt fit und ist einfach nur lieb 🤍. Kein verwahrlostes Tier, sondern ein Kater, der ganz sicher einmal ein Zuhause hatte. Vielleicht sogar ein sehr liebevolles.

Man kann sich kaum vorstellen, wie beängstigend diese Nacht für ihn gewesen sein muss 😢.
Taub für die Welt, blind für die Gefahren, mitten im Knall und Chaos der Böllerei. Und doch hat er es geschafft, einen Ort zu finden, an dem ihm geholfen wurde 🫶.
Der Kater ist nunauf einer liebevollen Pflegestelle untergebracht 🏡🐾.

Tasso, Findefix und das Tierheim sind informiert 📞✔️ – alles ist in die Wege geleitet, damit seine Menschen ihn wiederfinden können, falls sie ihn vermissen.
Und falls sich niemand meldet, gibt es zumindest ein kleines Licht am Horizont 🌈:
Die Melder haben bereits signalisiert, dass sie ihn aufnehmen würden ❤️. Ein warmer Platz, Ruhe, Geduld und Zuwendung – genau das, was dieser alte Herr jetzt braucht.

Manchmal sind es nicht die spektakulären Rettungen, die uns am meisten berühren.
Manchmal ist es ein leiser Schritt in eine Tankstelle.
Und ein alter Kater, der einfach nur sicher sein möchte 🐾🤍.