Unsere Einsätze 2026 - Stand 20.01.2026: 69
Falls auch Sie einmal ein Tier in einer Notlage auffinden oder eine Totfundmeldung abgeben möchten - ein Anruf auf unserem Notfalltelefon genügt und wir sind zur Stelle: 0178-9313465
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Dienstag, 13.01.2026 Gegen 17:45 Uhr erreichte uns auf unserem Notfall-Telefon 📞 ein Anruf aus der Schmieder-Klinik in Gerlingen. Vor Ort berichtete der Melder, dass dort seit etwa einer Stunde ein Hund bellend umherlief. Also nahmen sich Anja und Nina viel Zeit und brachten immens Geduld auf. 🍗 Nina begann, der kleinen Seele Leckerchen auf den Boden zu legen, die sie nach langem Zögern schließlich annahm. Irgendwann fasste sie so viel Vertrauen, dass sie die Leckerlis sogar aus der Hand nahm – an ihren Nacken ließ sie Nina jedoch weiterhin nicht heran. 🔎 Dann entdeckte Nina die TASSO-Marke am Halsband. Sie hielt der Fellnase die Leckerchen so hin, dass die Marke gut sichtbar wurde, und so konnte die Nummer abgelesen werden. Nach einem kurzen Telefonat mit TASSO stellte sich heraus, dass die kleine Hündin Sookie hieß – leider war ihre Halterin zunächst nicht erreichbar. 📦 Nach etwa einer Stunde bat unser Einsatzteam eine Bekannte aus der Nähe um Hilfe, die eine passende Hundebox vorbeibrachte. Auch hier gingen alle behutsam vor: Die Box wurde langsam angenähert, Nina warf von oben Leckerchen hinein. Nach fast einer weiteren Stunde gelang es schließlich, Sookie sicher in der Box unterzubringen. Erschöpft legte sie sich sofort hin. 😴 🚘 Nina und Anja machten sich direkt auf den Weg zur von TASSO angegebenen Adresse – doch in diesem Moment meldete sich endlich auch die Halterin. Diese hatte vor Aufregung ihr Handy nicht gehört und suchte noch immer in der Umgebung nach Sookie. Also verabredeten sie sich an einem nahegelegenen Parkplatz. 🌙 Es war bereits sehr dunkel, doch der Moment, in dem Sookie und ihre Halterin wieder vereint waren, war unglaublich berührend. ❤️ Sookie ist wohlauf und wieder sicher in ihrem liebevollen Zuhause. 🏡🐾 Bleibt gesund und passt aufeinander auf – zwei- und vierbeinig! 🐾 | |
Sonntag, 11.01.2026 Manchmal reicht ein einziger Anruf – und alles andere tritt in den Hintergrund. Teammitglied Franziska betreute am Sonntag wieder einmal das Notfalltelefon, als die Stimme einer besorgten Dame am anderen Ende der Leitung zitterte: Ein verletzter Mäusebussard sitzt am Straßenrand zwischen Freiberg und Benningen. Ohne zu zögern wurde seitens Franzi gehandelt. Jacke an, Schlüssel geschnappt, losgefahren. Ihre Sorge war groß, dass jede weitere Minute zu viel sein könnte – dass der Bussard trotz des ruhigen Sonntagmorgens noch überfahren wird. 🕊️🚗 Vor Ort dann der Moment, der Franzi das Herz zusammenzog: Der Bussard saß regungslos am Fahrbahnrand. Kein Flattern, kein Ausweichen. Für einen Augenblick sah alles danach aus, als wäre es bereits zu spät … 💔 Doch dann dieser eine, so wichtige Augenblick: Er atmete noch. 🙏✨ Mit unendlich viel Vorsicht wurde der geschwächte Vogel von Franzi aufgenommen. Keine Gegenwehr. Kaum geöffnete Augen. Ein kleiner Körper, völlig erschöpft und am Ende seiner Kräfte. 😔 Sofort ging es auf dem schnellsten Weg ins Tierheim, wo er fachkundig untersucht und versorgt wurde. Der erste Verdacht bestätigte sich: vermutlich ein Zusammenstoß mit einem Auto. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Jungvogel aus dem letzten Jahr handelt – viel zu mager, viel zu schwach. Leider kein Einzelfall: Gerade jetzt landen viele Jungvögel im Tierheim, weil die anhaltende Kälte ihnen extrem zusetzt und sie kaum Nahrung finden. ❄️🦅 Ein paar Stunden später dann ein kleines Licht in all der Sorge: Das erste Update ließ hoffen, doch nach einer ausführlichen Untersuchung kam die ernste Diagnose: ein gebrochenes Bein… Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf. Am Folgetag durfte der Bussard zur weiteren Behandlung zu Karin Rentschler gebracht werden – in Wildvogelerfahrene, liebevolle Hände. Jetzt heißt es: Daumen drücken, Kraft sammeln, heilen dürfen … und hoffentlich eines Tages wieder frei durch die Lüfte gleiten. 🌿🕊️ | |
Samstag, 10.01.2026 Teammitglied Leonie betreute das Notfalltelefon und 💬 sicherte der Polizei schnellstmöglich Unterstützung zu und stellte den Einsatz in unseren Notfallchat 📲. Teammitglied Caro 🪽 war gerade wieder zu Hause angekommen und hatte einen Kumpel mit dabei, der mit ihr zusammen unterwegs war. Eigentlich wollten sie es sich gemütlich machen 😌 und später noch etwas essen gehen 🍽️, als Caro in den Notfall-Chat schaute 👀💔. Sie schaute ihren Kumpel an und fragte: Hast Du Zeit, um einem Reiher zu helfen? 🕊️ Keine Frage 💪 – und schon ging es los 🚗💨. Caro hatte in der Mittelkonsole ihres Autos schon eine ganze Weile zwei Mullbinden 🩹 liegen und ließ diese von ihrem Begleiter vorbereiten, im Falle der Reiher sich wehren würde… ⚠️ So ein Schnabel kann sehr gefährlich für die Helfer werden. Am Einsatzort sahen sie die Melder schon von weitem 👀.Diese hatten alles richtig gemacht ❤️: die Stelle gesichert 🚧, sind bei dem Tier geblieben und haben schnellstmöglich Hilfe gesucht 🙏. Der Vogel stand, als Caro da ankam, und war auch zu Fuß noch relativ schnell. Ihr Kumpel lief mit der Transportbox 📦 hinter ihr her und Caro mit dem Kescher in der Hand 🪶. Der Reiher hatte sich in einer Hecke versteckt und als er Caro sah, kam er rasch wieder heraus 😮. Die Schwester von der Melderin zeigte Caro genau, wo der Vogel saß 👆. Caro ging dann in diese Richtung. Ihr Kumpel kam quasi von hinten heran, sodass man dem Tier – falls es wieder zurückgelaufen wäre – zu dritt den Weg hätte abschneiden können 🤝. Der Reiher entschied sich erneut, in der Brombeerhecke, welche an einem Hang war, zu verschwinden 🌿. Dort blieb er dann auch leider – bzw. zum Glück für seine Rettung 🍀 – hängen, um sich letztlich noch tiefer einzudrücken. Caro, unerschrocken wie sie ist 💚, drückte sich bis zu den Schultern ebenfalls hinein – dem Tier musste geholfen werden, keine Frage 💪🕊️ – und so konnte der Reiher dann letztlich gesichert werden 🙌. Behutsam wurde das Tier von Caro in die Box gesetzt 🤍📦. Als der Reiher davonlief, sah sie bereits, dass die Füße in Ordnung waren 🐾 und auch beide Flügel normal am Gefieder anlagen. Er wollte fliegen, kam aber nicht hoch 😔. Offensichtliche Unfallverletzungen waren nicht sichtbar. Sichtbar war jedoch, dass es ein Jungvogel von diesem Jahr war 🐣, extrem mager 😢 und in der Box sah man deutlich, wie geschwächt das Vogeltier war 💔. Die Melderin berichtete, der Reiher wäre plötzlich auf die Straße gelaufen 🚗🛣️ und sie habe sofort angehalten. Dabei habe sie ihn wahrscheinlich ein wenig touchiert. Sofort kümmerten sie sich um das Tier, nahmen es auf Seite und holten Hilfe 🙏❤️. Caro bedankte sich dafür 🤍 und informierte die Melder, dass sie im Wiederholungsfalle bitte vorsichtiger sein sollten ⚠️, da die Reiher mit ihrem Schnabel als erstes auf die Augen gehen 👀🪶. Sie waren sehr dankbar für den Tipp und dass jemand kam, der den Vogel nun weiter versorgen wird 🌿🕊️. 🍀 Gute Besserung, kleiner Kämpfer! 🍀 Wir drücken dir alle Daumen, Flügel & Herzen 💚🪶 | |
Donnerstag, 01.01.2026 🐾 Ein alter, lieber Fundkater auf der Suche nach Sicherheit 🐾 Der aufmerksame Melder reagierte sofort ❤️ und nahm den Kater mit nach Hause – weg vom Lärm, weg von der Angst, hinein in Sicherheit 🏠✨. Heute war unser Teammitglied Franzi vor Ort 👣, um sich selbst ein Bild zu machen. Was wir sahen, ging tief unter die Haut 💔: Ein vermutlich alter, kastrierter Kater 🐈⬛. Er hört schlecht oder vielleicht gar nicht mehr 👂❌, sieht ebenfalls nur noch eingeschränkt 👀. Am Kinn hat er Flüssigkeit – vermutlich Sabber. Und trotzdem: Er ist gepflegt, wirkt insgesamt fit und ist einfach nur lieb 🤍. Kein verwahrlostes Tier, sondern ein Kater, der ganz sicher einmal ein Zuhause hatte. Vielleicht sogar ein sehr liebevolles. Man kann sich kaum vorstellen, wie beängstigend diese Nacht für ihn gewesen sein muss 😢.
Taub für die Welt, blind für die Gefahren, mitten im Knall und Chaos der Böllerei. Und doch hat er es geschafft, einen Ort zu finden, an dem ihm geholfen wurde 🫶. Tasso, Findefix und das Tierheim sind informiert 📞✔️ – alles ist in die Wege geleitet, damit seine Menschen ihn wiederfinden können, falls sie ihn vermissen. Manchmal sind es nicht die spektakulären Rettungen, die uns am meisten berühren.
Manchmal ist es ein leiser Schritt in eine Tankstelle.
Und ein alter Kater, der einfach nur sicher sein möchte 🐾🤍. | |


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